Änderung der Voreinstellung Sollwertvorgabe digital/analog (Control-Mode)

Bronkhorst-Geräte werden entweder digital oder analog voreingestellt ausgeliefert, das heißt die Instrumente erwarten als Sollwert ein analoges oder ein digitales Signal. Stimmt der Typ der Voreinstellung und des Signals nicht überein, wird das Signal nicht angenommen.

Analogbetrieb:  Das Gerät erwartet in dieser Einstellung einen analogen Sollwert, digitale Sollwerte über RS-232 oder Bus-Systeme werden nicht angenommen. Der Istwert wird jedoch über den Digitalausgang ausgegeben.

Digitalbetrieb:  Das Gerät erwartet in dieser Einstellung einen digitalen Sollwert, analoge Sollwerte werden nicht angenommen. Der Istwert wird jedoch über den Analogausgang ausgegeben.

Prüfen Sie vorab den Control-Mode: Drücken Sie zweimal innerhalb einer Sekunde den Mikro-Taster oben auf dem Instrument. (Bei Coriolisgeräten befinden sich die Taster an der Seite des Gerätekörpers.)

- Blinkt die rote LED einmal, ist das Gerät auf dem Control-Mode analog voreingestellt. (grüne LED geht aus, rote blinkt einmal, grüne geht wieder an)

- Geht nur die grüne LED aus und die rote LED blinkt nicht, ist das Gerät digital voreingestellt.

Die Umstellung der Voreinstellung digital auf analog geschieht folgendermaßen:

1. Instrumente mit MBC3-Platine:

ACHTUNG! Dieser Teil wird grade überarbeitet, bitte wenden Sie sich an Bronkhorst Deutschland Nord.

2. Instrumente mit MBC2-Platine:

Verschiedene Ausführungen der digitalen Platinen mit Jumper auf der Vorderseite oder Microschalter auf der Rückseite.

Prüfen Sie vorab den Control-Mode: Drücken Sie zweimal innerhalb einer Sekunde den Mikro-Taster oben auf dem Instrument. (Bei Coriolisgeräten befinden sich die Taster an der Seite des Gerätekörpers.)

- Blinkt die rote LED einmal, ist das Gerät auf dem Control-Mode analog voreingestellt. (grüne LED geht aus, rote blinkt einmal, grüne geht wieder an)

- Geht nur die grüne LED aus und die rote LED blinkt nicht, ist das Gerät digital voreingestellt.

Die Umstellung der Voreinstellung digital auf analog geschieht folgendermaßen. (Labor- und Industrieausführung besitzen dieselbe Platine, das Gehäuse unterscheidet sich)

  1. Trennen Sie das Instrument von der Spannungsversorgung durch entfernen der Stecker.
  2. Entfernen Sie das Gehäuseoberteil mit einem Schlitz-Schraubenzieher, hebeln Sie dazu die Lasche über den Rasterhaken. Bei Industrielle (IP-65) Geräten öffnen Sie oben den Deckel. (ACHTUNG: Bei Geräten mit optionalen Bus-Systemen ist im Gehäuseoberteil eine Zusatzplatine befestigt. Diese ist mit der Hauptplatine durch ein Flachbandkabel verbunden. Beim öffnen ist mit Vorsicht vorzugehen.)
  3. Entfernen Sie die cremefarbene Plastikkarte zwischen Gehäuse und Platine. (Nur bei Laborausführung)*
  4. Auf der Platine befindet sich ein "Mäuseklavier" mit vier kleinen Schiebeschaltern: von hinten betrachtet an der rechten Kante der Aussparung, linke Hälfte der Platine. (Bei älteren Instrumenten befindet sich der Jumper auf der Vorderseite der Platine (siehe mittleres Bild)).
  5. Auf diesem Mäuseklavier sind kleine Zahlen von 1 bis 4 für die Kanäle und die Worte "on" und "off" für die Schalterstellung aufgedruckt.
  6. Für Analogbetrieb: ändern Sie nur Kanal 3 auf "on" und für Digitalbetrieb: ändern Sie nur Kanal 3 auf "off".

*Wichtig für EL-FLOW-Instrumente und andere Baureihen in Laborausführung: Zwischen Gehäuse und Platine steckt eine cremefarbene Plastikkarte zur Isolierung. Diese unbedingt vor dem Einschalten wieder einstecken, ansonsten kann es zum Kurzschluss kommen, da das Gehäuse elektrisch leitend ist.

Setzen Sie nun das Gehäuseoberteil wieder auf den Gerätekörper. Jetzt ist das Gerät dauerhaft für den Analogbetrieb bereit.

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