Dr. Angela Puls
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Das neue Jahr ist nicht nur eine Zeit der Vorsätze, sondern auch des Nachdenkens. Wir freuen uns sehr, dass unsere Blogs so gut ankommen! Im vergangenen Jahr gab es viele interessante Geschichten aus den unterschiedlichsten Branchen zu erzählen. Unsere Kollegen von Bronkhorst haben ebenso unsere Gast-Blogger haben Ihnen Wissenswertes aus der Welt des Massendurchflusses berichtet.

Ich möchte Ihnen unsere Top 5 der spannendsten und meistgelesenen Blogs von 2017 vorstellen.

  1. Das riecht hier nach Gas- Sicherheit durch Odorierung für Gasverbraucher:
    Wir alle kennen den typischen Gasgeruch, aber genau dieser Geruch wird künstlich erzeugt, damit wir austretendes Gas auch wahrnehmen können. Ein interessantes Thema nicht nur für Fachleute, schauen Sie mal rein.

  2. Bestimmung kleiner Volumenströme mit Ultraschallwellen - der neue ES-FLOW: Im Sommer 2017 haben wir unser Ultraschall-Durchflussmessgerät ES-FLOW™ zur Messung und Regelung von Flüssigkeitsvolumenströmen auf den Markt gebracht. In Zusammenarbeit mit TNO (niederländische Organisation für angewandte wissenschaftliche Forschung) haben wir dieses Gerät mit Ultraschallwellentechnologie entwickelt. Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie in diesem Blogbeitrag.

  3. Nutzen Sie schon FLUIDAT? Unser Online-Berechnungstool zur Berechnung von Fluideigenschaften in der Massendurchflussmessung und -regelung: FLUIDAT ist das ultimative Tool zur Berechnung der Fluideigenschaften unserer Massenduchflussregler und -messer für Gase und Flüssigkeiten. Seit langem gibt es Literatur zu Fluideigenschaften in Form von Handbüchern, Graphen und Tabellenwerken sowie online verfügbare Daten. Mit FLUIDAT haben Sie direkten Zugriff auf die verfügbaren Daten tausender von Fluiden und Mehrkomponentengemischen. Registrieren Sie sich gleich kostenfrei für Ihren Online-Zugriff auf FLUIDAT!

  4. 5 Gründe für das CTA-Prinzip: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Massendurchfluss von Gasen messtechnisch zu erfassen. Das CTA-Prinzip ist hervorragend geeignet für die Messung und Regelung von industriellen Gas-Anwendungen.

  5. Massenspektrometrie und und Massendurchfluss: Die Massenspektrometrie ist eine der wichtigsten Analysetechniken im Laborbereich. Unser Kollege Rob ten Haaft stellt die Technik vor und erklärt, worauf es bei der Reglung von Gasen im Analysengerät ankommt.

Und last but not least möchten wir unsen Gast-Bloggern danken, die ihr Wissen und spannende Applikationen mit uns geteilt haben.

Frank Nijsen (Qirem Medical), Bram de la Combé (Green Team Twente), Maarten Nijland (Veco B.V.), Jens Rother (Rubolab GmbH) und Kees Jalink (Netherlands Cancer Institute).

HappyNewYear

Chris King
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In Bezug auf unseren vorhergehenden Blog „ 5 Gründe für den Einsatz von Massendurchflussmessern (MFM) und Massendurchflussreglern (MFC) mit dem thermischen Inline-CTA-Messprinzip“ beschäftigen wir uns in dieser Woche mit dem eigentlichen Messprinzip hinter dem Inline-CTA-Verfahren (Constant Temperature Anemometry).

Das Gesetz von King und das CTA-Messverfahren

Das Arbeitsprinzip von CTA-Massendurchflussmessern und Massendurchflussreglern basiert auf dem Gesetz von King. L.V. King hat im Jahr 1914 das bekannte Gesetz von King (King’s Law) aufgestellt, welches den Wärmetransfer in fließenden Medien mathematisch beschreibt. Er benutzte einen Heizdraht, der in ein fließendes Medium eintauchte, um die Massengeschwindigkeit zu messen. Das Gesetz von King wird mit der folgenden Formel beschrieben: King's Law

Die Wheatstone-Brücke und der CTA –Messer

Laut dem Gesetz von King ist der Kühleffekt umso größer, je größer die Geschwindigkeit des Gases über die Sonden ist. Die Elektronik wird mit einer Wheatstone-Brücke realisiert. Hierbei handelt es sich um eine elektrische Schaltung, die verwendet wird, um einen unbekannten elektrischen Widerstand zu messen. Indem zwei Schenkel einer Brückenschaltung ausgeglichen werden, wobei ein Schenkel die unbekannte Komponente enthält. Sein Betrieb ähnelt dem ursprünglichen Potentiometer.

Wheatstone-Brücke Abb.: Schematischer Aufbau einer Wheatstone-Brücke

Die beiden Sonden des CTA-Sensors wirken wie die Schenkel der Wheatstone-Brücke und da die Heizsonde durch das fließende Medium gekühlt wird, wird der Widerstand dieser Sonde verringert und es wird mehr Energie benötigt, um die Temperaturdifferenz aufrechtzuerhalten. Der CTA-Sensor zielt darauf ab, diese Temperaturdifferenz (Delta-T) zwischen den beiden Sonden auf einem konstanten Niveau zu halten. Die Strömungsgeschwindigkeit und die Heizenergie, die erforderlich sind, um dieses konstante Delta-T aufrechtzuerhalten, sind proportional und zeigen somit den Massenstrom des Gases an. Der tatsächliche Massendurchsatz wird durch Messen der variablen Leistung berechnet, die erforderlich ist, um diese konstante Temperaturdifferenz aufrechtzuerhalten, wenn das Gas über den Sensor fließt.

Sie möchten mehr wissen?

Hier finden Sie unser Video über CTA-Messungen

Hier finden Sie weitere Informationen über die Funktionsprinzipien von thermischen Massendurchflussmessern