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Es gibt eine große Vielfalt an Süßigkeiten auf dem Markt, jede Marke hat ihr eigenes Aussehen, ihre eigene Textur und ihren eigenen Geschmack. Diese Eigenschaften sind oft Teil des Brandings der großen Süßwarenhersteller und daher ist es sehr wichtig, die Süßigkeit exakt den Erwartungen der Kunden entspricht. Hinzukommt, dass wir Menschen sehr sensibel auf kleinste Unterschiede reagieren, wir nehmen sofort wahr, wenn ein Bonbon nicht genauso aussieht oder schmeckt wie sonst auch immer.

Einer der Maschinenbauer, der sich auf Anlagen für die Lebensmittelindustrie spezialisiert hat, insbesondere auf das Belüften, Absetzen, Formen und Mischen von fetthaltigen Cremes wie Schokolade, Nougat und anderen Massen, ist Haas Mondomix (www.Haas mondomix.com). Ich hatte die Gelegenheit, sie in Almere (NL) zu besuchen und mit den Prozessingenieuren von Haas Mondomix eine neue Dosierung zu entwickeln. Mit dieser Dosiereinheit werden mittels Ultraschall-Volumenmessern Additive in den Produktionsprozess gebracht.

Was muss bei der Additiv-Dosierung beachtet warden?

Die von Haas Mondomix für die Süßwarenherstellung entwickelten Anlagen müssen strikten Anforderungen gerecht werden. Die wichtigsten sind:

  • Hochwertige Produkte: Da Süßwaren, wie z.B. Bonbons oder Weingummi, meist auch eine bestimmte Marke darstellen, ist es wichtig, dass Farbe, Textur und Geschmack immer gleich sind. Deshalb ist die Reproduzierbarkeit in diesem Prozess unerlässlich. Eine gute Reproduzierbarkeit führt zu hochwertigen Süßwaren.
  • Effiziente Nutzung von Rohstoffen wie Farbstoffe und Aromen: Insbesondere natürlich Farbstoffe genauso wie Aromen oder Färbemittel sind teuer. Deswegen ist eine geregelte und effiziente Dosierung dieser Stoffe extreme wichtig. Sie werden Rohmaterialien einsparen und gleichzeit eine bessere Qualität erziehlen.
  • Hygenisches Design angepasst auf die Lebensmittelproduktion: Alle Anlagen bzw. Komponenten, die in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden, müssen den hygenischen Anforderungen entsprechen. So muss die Oberflächenrauhigkeit kleiner 0.8 µm sein und es dürfen keine Totvolumina vorhanden sein.

Haas Mondomix

Die Lösung: Additiv-Dosierung mit einem Ultraschall-Durchflussmesser

Früher wurden Fehler im Produktionsprozess von Süßigkeiten und die daraus resultierende mangelnde Qualität erst sehr spät im Verlauf des Prozesses erkannt. Das hatte zur Folge, das ganze Chargen als 2.Wahl deklariert warden mussen.

In enger Zusammenarbeit haben Haas Mondomix und Bronkhorst eine Lösung entwickelt, die es Hass-Mondomix ermöglicht, noch effizientere Anlagen zur Süßwarenherstellung zu bauen.

Während der Testphase haben wir mehrer Ultraschall-Durchflussmesser (Bronkhorst ES-FLOW Serie) benutzt, um die Menge der Additive – Aromen, Farbstoffe und Säuerungsmittel – zu erfassen, die während des Produktionsprozesses zugeführt werden.

Diese Additive sind hochkonzentrierte Flüssigkeiten, es müssen nur sehr kleine Mengen exakt dosiert warden. Diese kleinen Mengen können mit dem mit dem Ultraschalldurchlussmesser ES-FLOW mit seinem Messbereich von 4 bis 1500 mL/min und einer Genauigkeit von +/- 1% vom Istwert.

Volumendurchflussmesser ES-FLOW

Je nach Art der Süßigkeiten variieren die Mengen und Arten von Farbstoffen, Aromen und Säuren. Bei einer Bonbonart - zum Beispiel einem roten Weingummi - müssen diese Mengen über die gesamte Charge konstant sein. Der Aufbau mit dem Ultraschall-Volumenstrommessgerät ist jedoch flexibel genug, um nach dem Abspülen für eine andere Süßigkeit - zum Beispiel ein grünes Weingummi - verwendet werden zu können.

Im laufenden Prozess wird der Ultraschall-Durchflussmesser zur Messung verwendet und sendet die Messwerte an die übergeordnete Steuerung. Derzeit ist dieses Verfahren innerhalb von Haas Mondomix standardisiert, so dass die ES-FLOW-Geräte von Bronkhorst als Standardoption in Haas Mondomix-Anlagen für die Süßwarenherstellung integriert sind.

Wie funktioniert der Ultraschall-Durchflussmesser?

Der ES-FLOW Ultraschall-Durchflussmesser arbeitet auf der Basis von Ultraschall-Technologie zur Messung von Flüssigkeiten. Die Methode wurde in enger Kooperation mit TNO (Niederländische Organisation für angewandte wissenschaftliche Forschung) bei Bronkhorst entwickelt

Erfahren Sie mehr über die Messmethode in unserem vorherigen Blog: Bestimmung kleiner Volumenströme mit Ultraschallwellen - Der neue ES-FLOW™

Weitere Informationen zur Additiv-Dosierung finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über die [Einsatzmöglichkeiten des ES-FLOW]( Einsatzmöglichkeiten des ES-FLOW!)!